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KI und Führung: Was kommt auf uns zu?

Berlin, 10. Juni 2026 – KI analysiert. KI entscheidet. Und was bleibt für Führungskräfte? Das fragen sich viele Menschen, die heute führen oder eine Führungsposition anstreben. Als Expertin für Führung, New Work und Künstliche Intelligenz sprach Prof. Dr. Swetlana Franken von der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW) auf dem Zukunftskongress Staat & Verwaltung in Berlin darüber, wie Führung künftig aussehen kann.

Führung verändert sich

Früher hieß Führung: analysieren, planen und entscheiden. Heute übernehmen KI-Systeme diese Aufgaben in Sekunden. Dass diese Entwicklung die Rolle von Führungskräften verändert, spiegelt sich auch in einer aktuellen Bitkom-Studie wider: 29 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland gehen davon aus, dass KI ihre Führungskraft ersetzen könnte.

Auch auf dem 12. Zukunftskongress Staat & Verwaltung lautete der Tenor: Digitalisierung und KI sortieren Führung neu. Was das konkret bedeutet, darüber sprach Prof. Dr. Swetlana Franken im Zukunftsforum „Führung mit KI: Organisation, Automatisierung und digitales Mindset“ gemeinsam mit Vertreter:innen von Accenture, der IT Baden-Württemberg und dem Ministerium der Finanzen Nordrhein-Westfalen.

Wie zukunftsfähige Führung aussieht

In ihrem Impuls machte Swetlana Franken deutlich, dass KI Führung nicht ersetzt, sondern neu definiert:

„Zukunftsfähige Führung soll die Stärke der Künstlichen und Menschlichen KI kombinieren. KI stärkt Effizienz, Strukturierung, Analyse und unterstützt Entscheidungsfindung der Führungskräfte. Dadurch gewinnen die Führenden mehr Zeit für zwischenmenschliche Kommunikation, Empathie, Kreativität und Zukunftsorientierung.“

Für Fach- und Führungskräfte bedeutet das: Technologisches Verständnis wird wichtiger. Ein digitales Mindset zur Voraussetzung für höhere Positionen. Und gleichzeitig steigen die Anforderungen an soziale Kompetenzen.

5 Skills, die Führungskräfte jetzt brauchen

Moritz Hofmann studiert Marketingmanagement. Weil er einen handfesten Abschluss möchte. Und weil es sein Unternehmen weiterbringt. Denn: Dass Studium und Inhalte direkt auf seine unternehmerischen Ziele einzahlen, war für ihn ein wichtiger Faktor bei der Studienwahl:

  • KI gezielt nutzen: KI hilft bei Analyse und Entscheidungsfindung.
  • Freiräume schaffen: KI entlastet im Tagesgeschäft und schafft Zeit für Strategie und Zwischenmenschliches.
  • Menschen stärken: Empathie, Kreativität und Kommunikation werden wichtiger.
  • Digitales Denken entwickeln: Ein digitales Mindset könnte Voraussetzung für Führung werden.
  • Mensch und KI verbinden: Erfolgreiche Führungskräfte nutzen die Stärken beider Seiten.

Forschung und Lehre mit Blick auf die Arbeitswelt von morgen

Prof. Dr. Swetlana Franken forscht und lehrt an der DHAW zu den Themen Führung, New Work und Künstliche Intelligenz. Zentral für sie ist die Frage, wie Organisationen und Führungskräfte den digitalen Wandel verstehen und erfolgreich für sich nutzen können.

Führung bleibt menschlich

Wer von einer Führungsposition träumt, muss also nicht aufwachen – aber bereit sein, Führung neu zu denken. Die Diskussion in Berlin ergab: Je stärker KI unsere Unternehmensprozesse unterstützt, desto wichtiger werden Fähigkeiten, die Technologie nicht ersetzen kann: Orientierung geben. Vertrauen schaffen. Und Menschen für gemeinsame Ziele begeistern.

Wer frühzeitig lernt, diese Kompetenzen mit digitalem Know-how zu verbinden, schafft sich beste Voraussetzungen für Führungsverantwortung in der zukünftigen Arbeitswelt. Diese Verbindung von technologischer Kompetenz und menschlicher Stärke prägt auch die Studiengänge an der DHAW:

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