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Potsdam, 15. April 2026 – „Jetzt anmelden“. Der Mauszeiger verharrt über der Schaltfläche. Ein Klick, der alles verändern könnte. Berkin Vincent Varlik hat geklickt. Und startete seinen Bachelor in Finanzmanagement an der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW). Heute arbeitet er in der Vermögensverwaltung. Sein Fazit: Dieser Weg passt nicht zu jedem. Aber für die Richtigen wird er zur Eintrittskarte.
Für Berkin Vincent Varlik stand früh fest: Ein klassisches Studium passte nicht zu ihm. Feste Zeiten, vorgegebene Abläufe? Das entsprach nicht seiner Vorstellung von akademischer Freiheit. Was ihn angezogen hat, war etwas anderes: Kontrolle. Über Inhalte, Tempo und Tiefe. Doch seine Entscheidung für ein Fernstudium war mehr als eine Vorliebe. Sie war der erste Schritt seiner Strategie. Denn er hatte ein Ziel vor Augen: den Einstieg in die Finanzbranche.
Ein Fernstudium verspricht maximale Flexibilität. Keine Vorlesungszeiten und kein Stundenplan. Für ihn genau der Grund, diesen Weg zu wählen: „Das Studium verzichtet auf starre Leitplanken und setzt stattdessen auf die Selbstorganisation der Studierenden.“
Doch diese Freiheit fordert. So war sein Alltag zwar flexibel, aber durchstrukturiert. Ein solches Studium on Demand – wie bei einem Bildungs-Streamingdienst – erfordert Disziplin und Willensstärke. Und findet meist allein vorm Bildschirm statt. Was sich zunächst nach „Ich kann tun und lassen, was ich will“ anhört, kann deshalb schnell zum Stressfaktor werden. Wer Druck und Struktur von außen braucht, um aktiv zu werden, kommt mit diesem Studienmodell nicht weit. Oder wie er es selbst formuliert: „Wer lediglich nach vorgegebenen Pfaden und dem geringsten Widerstand sucht, wird dem hier gebotenen Freiraum nicht gerecht.“
Das Studium war nicht immer leicht. Doch Berkin Vincent Varlik verfolgte ein klares Ziel – und richtete alles darauf aus. Sein Plan: Vollzeitstudium und Nebenjob als Werkstudent in genau der Branche, in die er später einsteigen wollte. Studium und Berufserfahrung im Gesamtpaket. Trotz eng getakteter Studientage funktionierte dieses System, denn im Online-Studium verfügte er über seine eigene Zeit – und genau dieser Aspekt half ihm, motiviert am Ball zu bleiben:
„Die zeitliche Freiheit war mein größter Hebel. Wenn ich ein komplexes Modul schneller durchdringen wollte, konnte ich die Klausur vorziehen. Hat mich ein Thema besonders gepackt, habe ich mir die Freiheit genommen, zwei Wochen länger in die Tiefe zu gehen. Diese Souveränität über den eigenen Terminkalender ist der größte Luxus, den die DHAW bietet.“
Gleichzeitig profitierte er von dem sozialen Rückhalt im Studium. Zu Beginn hatte er sich auf ein Solo-Studium eingestellt: nur der leuchtende Bildschirm, die Studienmodule und er. Aber dem war nicht so. Austausch wurde aktiv gelebt, in Chatgruppen oder in spontanen 1:1-Videomeetings: „Man ist nie wirklich allein, wenn man den Kontakt sucht.“
Und doch: Im Zuge des schnellen Wachstums der Hochschule hat er erlebt, dass die Erreichbarkeit zeitweise nicht mehr auf dem Niveau lag, das er zu Beginn gewohnt war. Zwar besserte sich dieser Zustand rasch, aber das Studium wartete nicht. Also fand er in der Zwischenzeit eigene Lösungen.
Seine Eigenständigkeit setzte sich beim Lernen fort. Besonders prägend waren für ihn die Lernformate, die über reines Auswendiglernen hinausgingen. Fallstudien und Projekte zwangen ihn dazu, die Inhalte wirklich zu durchdringen. Diese Denkweise hilft ihm heute im Job bei konkreten Investitionsentscheidungen.
Der Pay-off seiner Strategie zeigte sich nach dem Abschluss. Der Übergang in den Beruf verlief für ihn geradlinig: Das Studium war sein „Eintrittsticket in die Finanzbranche“. Heute strukturiert und betreut er Portfolios im High-Net-Worth-Segment.
Dabei greift er täglich auf sein Fundament aus dem Studium zurück: Portfoliotheorie, Makroökonomie und Bilanzanalyse. Komplexe Strategien verständlich zu erklären ist wahrscheinlich die wichtigste Kompetenz, die er im Studium aufgebaut hat. Wer in der Finanzbranche arbeitet, muss überzeugen können.
Die ehrliche Antwort: nein. Ein Fernstudium ist keine Erfolgsgarantie. Es ist ein System, das funktioniert – aber nur für diejenigen, die es aktiv nutzen. Das Studium selbst ist nicht die Eintrittskarte. Die Strategie und der Wille dahinter sind es.
Für alle, die genau das suchen – Freiheit kombiniert mit direktem Praxisbezug – kann dieser Weg funktionieren. Denn das, was ein Fernstudium vermittelt, geht über reine Studieninhalte hinaus: Berkin Vincent Varlik nennt das „radikale Eigenverantwortung“. Und genau die entscheidet am Ende darüber, ob aus einem Klick auf „Jetzt anmelden“ tatsächlich der Einstieg in die gewünschte Karriere wird:
„Mein Rat: Wer echte akademische Freiheit schätzt und die Bereitschaft besitzt, den eigenen Kompetenzerwerb proaktiv und unabhängig zu moderieren, findet hier die perfekte Plattform. Man lernt hier nicht nur Fachwissen, sondern vor allem radikale Eigenverantwortung – und das ist am Ende wohl die wichtigste Fähigkeit für eine erfüllende Karriere.“
Den nächsten Schritt zu wagen, erfordert Mut. Hier entscheidet sich, wer ihn geht – und wer diese Chance ungenutzt lässt:
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