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Events, Welpe und Fernstudium: „Ohne so ein Studium wäre ein Hund nicht möglich gewesen“

Potsdam, 05.11.2026 – Neben dem Beruf studieren? Für viele eine Herausforderung. Doch was, wenn auch noch Großveranstaltungen und ein Welpe dazukommen? Josie Gerhardt hat diesen Spagat gemeistert – und ihren Bachelor in Eventmanagement an der Deutschen Hochschule für angewandte Wissenschaften (DHAW) trotzdem drei Monate früher als geplant abgeschlossen. Von ihrem Studienweg erzählt sie im Alumni-Interview.

Aus Leidenschaft für Events wird ein Fernstudium

Ursprünglich wollte Josie Gerhardt im Personalbereich arbeiten. Doch die Vorstellung erschien ihr „zu trocken und langweilig“. Stattdessen entschied sie sich für ihre Leidenschaft: Veranstaltungen planen und zum Leben erwecken. An der DHAW überzeugte sie die BWL-Vertiefung Eventmanagement. Den ersten Kontakt mit der Studienberatung beschreibt sie als „richtig nett, angenehm und informativ“ – also startete sie 2023 ihr Fernstudium.

Mehr als 300 Gäste: Im Reitverein wird Wissen zur Praxis

Während ihres Fernstudiums plante Josie Gerhardt zwei Mal im Jahr größere Events für ihren Reitverein: Mehr als 300 Besuchende kamen jedes Mal zusammen. Außerdem stellte sie regelmäßig kleinere Vereins-Events und private Feiern auf die Beine. „In der Primetime wurde das Studium hintenangestellt“, sagt sie.

„Ich habe viel nebenbei gemacht, ob es saisonale Jobs waren oder Events. Ich konnte mir meine Zeit supergut einteilen.“

Konnte sie ihr Wissen aus dem Studium bei der Eventplanung anwenden? „Ja, total oft“, sagt sie. Besonders das Fachwissen zu Personal, Kosten, Zeitmanagement, Ehrenamt und Rechtsthemen half ihr hinter den Kulissen. Die kreativen Aufgaben in einigen Modulen wie Marketing und Projektmanagement befeuerten ihre Begeisterung zusätzlich.

Ein Welpe als Hindernis? Ganz im Gegenteil!

Mitten im Fernstudium zog ein Welpe ein. Ein Grund, die eigenen Studienpläne über den Haufen zu werfen? Für Josie Gerhardt nicht. Zwar brauchte ihr Welpe anfangs viel Aufmerksamkeit, doch dann verlegte sie ihre Lernzeiten einfach auf den Abend. Heute sagt sie: „Ohne so ein Studium wäre ein Hund nicht möglich gewesen.“

„Anfangs dachte ich, dass es feste Uhrzeiten und Tage gibt mit Vorlesungen von den Dozenten. Aber man hat man viel mehr Freiraum in der Gestaltung. Ich hatte komplett flexible Zeitfenster. Manchmal machte ich 1–2 Wochen gar nichts und dann extrem viel. Das war besonders positiv, gerade wenn man im Privatleben auch viel macht. “

Fünf Erkenntnisse aus ihrem Fernstudium

Drei Monate früher fertig – trotz vollem Terminkalender

Wer flexibel studiert, braucht länger bis zum Abschluss? Josie Gerhardt beweist das Gegenteil. Während sie Events organisierte, arbeitete und sich um ihren Welpen kümmerte, verlor sie ihren Abschluss nie aus den Augen. Das Ergebnis: „Durch die Flexibilität bin ich drei Monate früher fertig.“

Ihr wichtigster Tipp: „Nicht stressen lassen“

Heutigen Studieninteressierten rät sie: „Sich nicht stressen lassen. Man kann trotzdem viel Freizeit haben.“ Auch beruflich sieht sie Vorteile in ihrem Fernstudium: „Ein BWL-Studium mit Schwerpunkt kommt bei Jobs besser an.“

Und wie geht es für sie nach dem Fernstudium weiter – mit Hund? Mit ihrem Bachelorabschluss möchte sie im Eventmanagement oder Social-Media-Marketing beruflich Fuß fassen: „Das Interesse für Events, Personal, Marketing und Social Media ist noch größer geworden.“

Ihre Geschichte zeigt: Ein Studium muss nicht bedeuten, auf das eigene Leben zu verzichten. Im Gegenteil: Manchmal schafft es Raum für neue Möglichkeiten. Wer schon immer ein Fernstudium starten wollte, findet an der DHAW ein flexibles Studienmodell:

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